Was waren Laienspiegel?

Als Laienspiegel bezeichnete man in der Frühen Neuzeit Rechtshandbücher von Nichtjuristen (also Laien), die sich mit dem römischen Recht beschäftigten. Sie werteten in erster Linie Lehrbücher aus der Antike aus, um das römische Recht zusammenzustellen und dieses dann auf die Verhältnisse der Zeit zu übertragen.

Später gelangte dieser Ansatz auch in die Praxis der professionellen Juristen, die den „Usus modernus“ zum herrschenden Rechtsverständnis ausbauten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.